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ABBYY FormDesigner kann sowohl leere Formulare als auch Formulare drucken, bei denen einige Felder bereits ausgefüllt sind. So können Sie beispielsweise Formulare drucken, in denen die Namensfelder bereits ausgefüllt sind, sodass jedes Formular an eine bestimmte Person adressiert ist. Die Namen können aus einer Datei oder einer Datenbank übernommen werden. Teilweise ausgefüllte Formulare können gedruckt oder als PDF-Datei gespeichert werden.

Daten in teilweise ausgefüllte Formulare eingeben

  • Die Namen der Felder in der Datei/Datenbank müssen mit den Namen der Felder im Formular und in der Dokumentstruktur übereinstimmen.
  • Sie können anstelle des Namens auch den Bezeichner (ID) eines Elements verwenden. Das kann nützlich sein, wenn Sie die Werte von Elementen angeben müssen, die in der Dokumentstruktur nicht dargestellt sind, z. B. Barcode-Felder.
  • Ein Feld oder eine Markierung aus einer Gruppe kann durch einen Bezeichner oder durch seinen vollständigen Namen angegeben werden, formatiert als <Group>|<Element>.
  • Werte können aus Unicode-codierten CSV- und TXT-Dateien importiert werden. Die erste Zeile der Datei ist die Kopfzeile und muss die Namen der Felder enthalten. Die folgenden Zeichen können als Trennzeichen verwendet werden: Komma (,), Semikolon (;) und das Tabulatorzeichen.
    Wenn das Listentrennzeichen in der Datei auch als Dezimal- oder Tausendertrennzeichen verwendet wird, müssen alle Zahlen, die dieses Symbol enthalten, in Anführungszeichen gesetzt werden.
  • Beim Hinzufügen von Daten zu einer Tabelle muss im Datenformular der vollständige Name angegeben werden, formatiert als <Table>|<Col>|<Row#>. <Table> ist der Name der Tabelle im Formular, <Col> ist der Name der Spalte in der Tabelle und <Row#> ist der Name der Zelle (die Nummerierung beginnt bei 0).
  • Beim Drucken teilweise ausgefüllter Formulare werden Datentypen konvertiert. Wenn ein Formular beispielsweise ein Häkchen-Feld enthält, das Sie ausfüllen möchten, kann das entsprechende Feld in der Datenbank die Werte True/False, 1/0 oder yes/no haben.
  • Die Schriftart der gedruckten Daten entspricht der Schriftart des Hinweises, der im Fenster Elementeigenschaften angegeben ist (Registerkarte Hinweis).

Teilweise ausgefüllte Formulare drucken

So drucken Sie ein Formular mit Werten aus einer Datenbank

  1. Wählen Sie im Menü File den Befehl Print Filled-Out Forms… aus.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Select Data Connection, das daraufhin geöffnet wird, eine bereits verbundene Datenbank aus, oder klicken Sie auf Add…, um eine neue Verbindung zu erstellen.
  3. Wählen Sie Database aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Select…, um die Parameter für die Datenbankverbindung anzugeben.
Sie können leere Formulare auch mit Daten aus einer Datenbank ausfüllen und über die Befehlszeile drucken:
FormDesigner.exe /printDatabase <path to form .fdd>
Zum Beispiel:
FormDesigner.exe /printDatabase D:\$temp\fillData.fdd Database:"connectionString:Provider=MSDASQL.1;Persist Security Info=False;Data Source=Xtreme Sample Database 2003;table:Credit"

So drucken Sie ein Formular mit Werten aus einer Datei

  1. Wählen Sie im Menü File den Befehl Print Filled-Out Forms… aus.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Select Data Connection die zuvor hinzugefügte Datei aus oder klicken Sie auf Add…, um eine neue Datei hinzuzufügen.
  3. Wählen Sie File aus und klicken Sie auf Browse…, um den Pfad zur Datei anzugeben.
Sie können leere Formulare auch mit Daten aus einer Datei ausfüllen und über die Befehlszeile FormDesigner.exe /printDatabase <path to form .fdd> drucken. Zum Beispiel:
FormDesigner.exe /printDatabase D:\$temp\fillData.fdd File:"D:\$temp\fillData.txt"

Export ausgefüllter Formulare

Verwenden Sie den folgenden Befehl, um ein teilweise ausgefülltes Formular zu exportieren:
FormDesigner.exe /exportDatabase <path to FDD file> File:<path to file with values> DestinationFolder:<path to destination folder> FormName:<name of output file>.pdf
Erforderliche Befehlsargumente:
  • Database:"connectionstring: …" Erforderlich, wenn Werte aus einer Datenbank verwendet werden.
  • File:<path to file with values> Erforderlich, wenn Werte aus einer TXT- oder CSV-Datei verwendet werden.
  • DestinationFolder:<path to the destination folder>
    Dieser Pfad muss auf einen vorhandenen Ordner verweisen.
  • FormName:<name of output file>.pdf
Mit optionalen Argumenten können Sie die Schaltfläche zum Senden des Formulars festlegen:
  • EmailButtonText:<name of the button>
  • SubmitEmail:<e-mail address>
  • UrlButtonText:<name of the button>
  • SubmitUrl:<URL of the server>
  • ClearButtonText:<name of the button>
  • ButtonsPosition:<location of the button> (mögliche Positionen: Top (standardmäßig), Bottom oder TopAndBottom)
Alle Leerzeichen in Schaltflächennamen müssen in Anführungszeichen eingeschlossen werden.
Beispiel für einen Befehl, der ein teilweise ausgefülltes Formular mit Werten aus einer Datenbank exportiert:
FormDesigner.exe /exportDatabase D:\MyForm.fdd Database:"connectionString:Provider=MSDASQL.1;Persist Security Info=False;Extended Properties=\"DRIVER=SQL Server;SERVER=Serv\SQL2014\";Initial Catalog=FD;table:MyTable" DestinationFolder:D:\Forms FormName:MyPdfForm.pdf
Beispiel für einen Befehl zum Exportieren eines teilweise ausgefüllten Formulars mit Werten aus einer Datei:
FormDesigner.exe /exportDatabase D:\MyForm.fdd File:D:\fd.txt DestinationFolder:D:\Forms FormName:MyPdfForm.pdf EmailButtonText:Complete SubmitEmail:Mail@abbyy.com ButtonsPosition:TopAndBottom
Das Argument Filter:<FieldName>=<Value1>[,<Value2>[…]] filtert Datensätze in der Datenbank. Datensätze können anhand von Feldbezeichnern gefiltert werden. Die Werte in diesem Argument müssen durch Kommas getrennt sein, und ein Parameter kann für verschiedene Felder mehrfach angegeben werden.
Vorab ausgefüllte Felder können nicht bearbeitet werden.
Wenn die Ausgabedatei nicht veröffentlicht wurde, prüfen Sie die Befehlsargumente, um sicherzustellen, dass sie korrekt angegeben wurden.

Automatische Prüfung von Befehlen zum Drucken und Exportieren teilweise ausgefüllter Formulare

Wenn ein /printDatabase- oder /exportDatabase-Befehl ausgeführt wird, werden die folgenden Argumente automatisch geprüft:
  • der Pfad zur FDD-Datei
  • die Verbindungszeichenfolge oder der Pfad zur Datenbank bzw. Datei mit Werten
  • der Pfad zum Zielordner
  • der Name der Ausgabedatei
  • ob die erforderlichen Felder in der Quelle vorhanden sind
Bei dieser Prüfung werden Meldungen im Ereignisprotokoll erfasst (Systemsteuerung → Verwaltung → Ereignisanzeige). Um das Ereignisprotokoll in der Ereignisanzeige anzuzeigen, müssen Sie den Unterschlüssel EventMessageFile des Registrierungsschlüssels [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\EventLog\Application\ABBYY FormDesigner 12] auf C:\Program Files (x86)\ABBYY FlexiCapture 12 Stations\FObjEventSrc.dll setzen. Wenn die Befehlszeile vom Administrator gestartet wurde, wird der Wert automatisch gesetzt. Sie können den Befehl LogFile:<filename> verwenden, um die Meldungen der Argumentprüfung zusätzlich in einer separaten Datei zu protokollieren. Um die Protokollierung im Ereignisprotokoll zu deaktivieren, verwenden Sie den Schalter /noSystemLog. Beispiel für einen Befehl, der die Protokollierung im Systemprotokoll deaktiviert und die Protokollierung in einer separaten Datei aktiviert:
FormDesigner.exe /exportDatabase D:\MyForm.fdd File:D:\file.txt DestinationFolder:D:\Forms FormName:MyPdfForm.pdf LogFile:D:\log.txt /noSystemLog