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Bei der Verarbeitung von Rechnungen und Bestellungen müssen Sie Vendor- und Geschäftsbereichsadressen extrahieren. Bevor solche Adressen in ein Back-End-System exportiert werden können, sollten sie in die folgenden Komponenten aufgeteilt werden: Postleitzahl (ZIP-Code), Land, Stadt und Straße. Zu diesem Zweck enthält FlexiCapture for Invoices eine Funktion zur Adressanalyse.
Sie benötigen diese Funktion nicht, wenn Ihre Document Definition Vendor- und Geschäftsbereichsdatenbanken verwendet. In diesem Fall werden die erforderlichen Adressen aus den entsprechenden Datenbankfeldern übernommen.

Einschränkungen

  • Die Adressanalyse setzt voraus, dass das NLP-Sprachmodul installiert ist.
  • Es können nur englische und deutsche Adressen analysiert werden. Wenn die Funktion für Adressen in nicht unterstützten Sprachen verwendet wird, werden die entsprechenden Felder möglicherweise falsch ausgefüllt.
  • Das Aktivieren dieser Funktion kann die Dokumentverarbeitung bei bestimmten Dokumenttypen und sehr komplexen Adressen verlangsamen.

Adressanalyse aktivieren

Standardmäßig ist die Adressanalyse deaktiviert. So aktivieren Sie die Adressanalyse:
1

Die Eigenschaften der Dokumentdefinition öffnen

Klicken Sie auf Document Definition → Eigenschaften der Dokumentdefinition….
2

Die Einstellung der Dokumentdefinition öffnen

Klicken Sie im geöffneten Dialogfeld auf die Registerkarte Einstellung der Dokumentdefinition.
3

Die Funktionen der Dokumentdefinition öffnen

Klicken Sie unter Zusätzliche Felder und Funktionen auf Edit….
4

Adressanalyse aktivieren

Wählen Sie im geöffneten Dialogfeld Adressanalyse aus.
Screenshot der Registerkarte „Einstellung der Dokumentdefinition“ in den European Invoice Properties in ABBYY FlexiCapture for Invoices mit geöffnetem Dialogfeld „Document Definition Features“ und ausgewählter Option „Adressanalyse“.
Dadurch werden die Adressen von Vendor und Geschäftsbereich im Feld Adresse in die folgenden Komponenten aufgeteilt: Postleitzahl (ZIP-Code), Land, Stadt und Straße. Das Feld Street kann zusätzliche Informationen enthalten, z. B. Hausnummer, Wohnungsnummer und Postfach. Um andere Adressfelder wie Ship To oder Bill To zu analysieren, müssen Sie eine benutzerdefinierte Regel erstellen (ein Beispielskript finden Sie im Abschnitt „Adressanalyse“ unter Sample scripts for creating custom rules). Wenn Ihr Projekt Vendor- und Geschäftsbereichsdatenbanken verwendet, sucht das Programm zunächst in diesen Datenbanken nach den benötigten Adressen:
  • Wenn die benötigte Adresse in der Vendor- oder Geschäftsbereichsdatenbank gefunden wird und einen hohen Konfidenzwert hat, exportiert das Programm die gefundene Adresse.
  • Wenn das Programm die benötigte Adresse nicht in der Vendor- oder Geschäftsbereichsdatenbank findet oder die gefundene Adresse einen niedrigen Konfidenzwert hat, analysiert und exportiert das Programm die aus dem Bild extrahierte Adresse.

Adressanalyse für Projekte aus älteren Versionen aktivieren

So aktivieren Sie Adressanalyse für ein Projekt, das mit einer Programmversion vor ABBYY FlexiCapture Release 3 Update 4 erstellt wurde:
1

Aktualisieren Sie Ihr Projekt

Aktualisieren Sie Ihr Projekt.
2

Wählen Sie die Adressanalyse-Version aus

Wählen Sie im Dialogfeld Einstellung der Dokumentdefinition die Version von Adressanalyse aus.
3

Erstellen Sie die BU-Regelkette

Erstellen Sie eine Regelkette aus der neuen Regel BU Adressanalyse aus dem Feld BU/Address und der alten Regel Business unit must be found in database aus der Gruppe BU.
4

Erstellen Sie die Vendor-Regelkette

Erstellen Sie eine Regelkette aus der neuen Regel Vendor Adressanalyse aus dem Feld Vendor/Address und der alten Regel Vendor must be found in database aus der Gruppe Vendor.
5

Aktivieren Sie die Regeln

Aktivieren Sie die Regeln BU Adressanalyse und Vendor Adressanalyse.